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Kurse, direkt in Ihrem Reitstall

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n den Kursen erkläre ich anschaulich die Anatomie und Biomechanik des Pferdes und demonstriere auf Wunsch eine chiropraktische Behandlung am Pferd. Sehr beliebt sind auch praktische Übungen und das theoretische Hintergrundwissen, wie man vom Boden aus die Beweglichkeit des Pferdes steigert, die Muskulatur kräftigt und damit die korrekte Versammlung fördert. Nach einer Theoriestunde mit anschaulichen Bildern werden die demonstrierten Übungen von Ihnen direkt am Pferd geübt. Ganz nach dem Motto: Learning by doing! 

Kursthemen

Die Selbstbehandlung - Entspannungsübungen, Dehnungsübungen und Muskelaufbauübungen

Um die Elastizität von Sehnen und Bändern zu erhöhen, die Durchblutung der Muskulatur zu fördern und damit das Verletzungsrisiko zu vermindern, gehe ich auf für Pferde sinnvolle Gymnastikprogramme ein, welche die unterschiedlichen Problemzonen behandeln. Dadurch können Sie nicht nur eigenhändig zur Beweglichkeit Ihres Pferdes beitragen, sondern haben auch ein wunderbares Instrument, um vom Boden aus frühzeitig Probleme Ihres Pferdes zu erkennen.
 

Die Bogen-Sehnen Theorie (Bow and String Theory)

Pferde können mit geringem Energieaufwand über große Distanzen hinweg laufen. Der Körper des Pferdes ist so gebaut, dass kinetische Energie in der Wirbelsäule und der dorsalen Muskulatur gespeichert wird. Der Bogen als starre Komponente stellt die Wirbelsäule und die obere Muskulatur dar. Ist der Bogen gespannt, bedeutet das, dass der Rücken durchgestreckt ist. Die Sehne ist der Strang aus Bauchmuskeln, die den Rücken beugen bzw. aufwölben.

Eine gesunde Wirbelsäule schwingt in Bewegung nach. Die eigene kinetische Energie wird somit für die Leistung optimal ausgebeutet. Ist einer der involvierten Muskeln verspannt, löst dies eine Kettenreaktion auf die gesamte Muskulatur und damit auf die Bogen- und auf die Sehnen-Einheit aus. Ist beispielsweise der Musculus longissimus dorsi verspannt, hat dies einen negativen Effekt auf die gesamte Streckungseinheit und verhindert damit auch den Gebrauch der Beugungseinheit. Dies führt zu einer falschen Versammlung. Die Hinterhand tritt dabei nicht unter, der Schwerpunkt ist nach vorne und unten verlegt.

 

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